Bildquelle: Foto: PantheraLeo1359531, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Putgarten ist der Ort, von dem aus man Kap Arkona erreicht – den nördlichsten Punkt Rügens. Drei Türme prägen das Bild: der quadratische, älteste Leuchtturm (nach einem Entwurf Schinkels), der höhere runde Peilturm und ein Funkpeilturm etwas abseits.
Kap Arkona war schon in slawischer Zeit ein bedeutender Kultort: Auf dem Kap stand einst die Burg Arkona mit einem Tempel des vierköpfigen Gottes Svantevit, bis dänische Truppen die Anlage 1168 zerstörten. Reste des slawischen Burgwalls sind bis heute im Gelände erkennbar. Der älteste der drei Türme wurde 1826/27 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel errichtet und ist damit einer der ältesten noch erhaltenen Leuchttürme an der deutschen Ostseeküste.
Neben dem Schinkelturm prägt der 1902 errichtete, deutlich höhere Neue Leuchtturm das Bild von Kap Arkona; beide Türme können bestiegen werden und bieten einen weiten Blick über die Ostsee. Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das kleine, urige Fischerdorf Vitt mit seinen reetgedeckten Häusern – eines der ursprünglichsten Fischerdörfer der Insel.
Bildquelle: Foto: Felix König, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)
Vom großen Parkplatz bei Putgarten geht es nur noch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der kleinen Bimmelbahn weiter zum Kap. Die Steilküste ist hier rund 45 Meter hoch und bietet auf dem Weg entlang der Klippen immer wieder eindrucksvolle Ausblicke über die offene Ostsee.
Als nördlichster Punkt Rügens ist Kap Arkona eines der meistbesuchten Ausflugsziele der Insel – wer Trubel vermeiden möchte, kommt am besten früh morgens oder außerhalb der Hauptsaison.
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