Bildquelle: Foto: Andreas Steinhoff, Wikimedia Commons (CC BY)
Wiek ist ein beschauliches Hafenstädtchen auf der Halbinsel Wittow und einer von drei Orten, von denen aus Fähren zur autofreien Nachbarinsel Hiddensee übersetzen. Der Ort lebte traditionell von Fischfang, Kreideabbau und dem Fährverkehr nach Skandinavien.
Wiek entwickelte sich über Jahrhunderte als kleiner Hafenort, dessen Wirtschaft von der Fischerei und dem Abbau von Kreide aus den umliegenden Steilküsten geprägt war. Die geschützte Lage der Bucht machte den Ort schon früh zu einem wichtigen Anlegepunkt für die Region und später auch zu einem Ausgangspunkt für den Fährverkehr Richtung Hiddensee und Skandinavien.
Die rund 1,5 Kilometer lange Mole rund um den Stadthafen lädt zum Spazierengehen ein und bietet einen guten Blick auf die ein- und auslaufenden Fähren und Fischerboote. Der kleine, gemütliche Hafen selbst mit seinen bunten Kuttern ist ein beliebtes Fotomotiv und Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang der Küste.
Bildquelle: Foto: Andreas Steinhoff, Wikimedia Commons (CC BY)
Von Wiek aus sind sowohl der Nationalpark Jasmund als auch die ruhige, wenig besiedelte Landzunge Bug gut zu erreichen – beide beliebte Ziele für Wanderungen und Naturbeobachtung abseits der belebteren Seebäder im Süden der Insel.
Wer die autofreie Insel Hiddensee besuchen möchte, findet in Wiek einen der drei Fährhäfen Rügens – eine ruhigere Alternative zu den stärker frequentierten Abfahrtsorten Schaprode und Stahlbrode.
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